• Zugehörige Bereiche
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Leistungsspektrum der Klinik für Neurologie

  • Ambulanz
  • Stroke unit
  • Altersmedizin
  • Reha-Zentrum prosper
Die Patienten der Neurologischen Klinik können ambulant oder stationär behandelt werden. In der Ambulanz können knappschaftlich und privat versicherte sowie notfallmäßig auch alle andere Patienten behandelt werden.

Die neurologische Ambulanz, die sich im Erdgeschoß des Knappschaftskrankenhauses befindet, erfüllt ein weites Spektrum von Aufgaben. Hier finden sich die Chefarzt- und Oberarztdienstzimmer sowie die Räume zur Durchführung der speziellen neurologischen Diagnostik. Die im Rahmen der kassenärztlichen Teilermächtigung einbestellten Patienten werden ebenso wie die Notfallpatienten versorgt. Der Notarzt fährt die Ambulanz direkt an und kann die zum Teil schwerstkranken Patienten über einen separaten Zugangsweg zu den Notfallzimmern bringen. Außerdem werden hier die neurologischen Konsiliaruntersuchungen durchgeführt.

Die Akutbehandlung der Schlaganfallpatienten wird auf der Stroke-Unit durchgeführt. Die stationäre Abteilung umfasst 55 Betten, davon 6 Betten für unsere Schlaganfallpatienten.

Eine Stroke Unit ist eine Spezialstation zur Behandlung von Schlaganfällen.
In der Akutphase wird geprüft, ob der Patient einer sogenannten rekanalisierenden Therapie (systemische Lysebehandlung, mechanische Thrombektomie) zugeführt werden kann, d.h. alle Bemühungen zielen auf die Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes. Hierzu sind in rascher Abfolge etliche Untersuchungen notwendig, die das eingeübte Zusammenspiel von mehreren Berufsgruppen erfordern. Der Patient wird an einem Monitor überwacht, außerdem werden regelmäßige Labor- und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Bereits am ersten Tag beginnen, angepasst an das individuelle Krankheitsbild, frührehabilitative Maßnahmen in Form von Krankengymnastik, Sprach- und Schlucktherapie, Ergotherapie und neuropsychologischer Diagnostik. In aller Regel dauert die Behandlung auf der Stroke Unit zwischen 1 und 3 Tage, bevor die Verlegung auf ein normales Krankenzimmer erfolgt.

Es konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass Schlaganfallpatienten mit der speziellen Diagnostik und Therapie einer Stroke unit ihre Erkrankung häufiger und mit geringeren Folgeerscheinungen und Behinderungen überleben.

In unserem Krankenhaus stehen insgesamt 6 Behandlungsplätze auf der Stroke Unit zur Verfügung.

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Gerade im Alter gehen nach einer Akuterkrankung die noch vorhandenen Fähigkeiten und Kräfte schnell und manchmal unwiederbringlich verloren. Deshalb bieten wir für ältere Menschen, die aufgrund einer akuten Krankheit ins Krankenhaus müssen, die sogenannte ‚geriatrische Komplexbehandlung‘ an.Nach beispielsweise einem Schlaganfall oder einer schwerwiegenden Verletzung wie einem Knochenbruch werden die Patienten unter Berücksichtigung altersspezifischer Besonderheiten behandelt. Hierzu gehören neben der Selbstversorgungsfähigkeit auch Bereiche wie Beweglichkeit, Denkschärfe, Stimmung und alle Dinge, die das häusliche und pflegerische Umfeld betreffen. Häufig ist die Verbesserung dieser Faktoren für das Wohlergehen der Patienten ebenso wichtig wie die Besserung der eigentlichen zur Krankenhausaufnahme führenden Erkrankung.
Abgestimmt auf die konkreten Probleme wird die Behandlung gemeinsam im geriatrischen Behandlungsteam geplant und umgesetzt. Hier arbeiten speziell ausgebildete Ärzte, pflegerisches Fachpersonal, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und Sozialarbeiter eng zusammen.
Durch die Besonderheit unserer Klinik stehen hierzu sämtliche Mittel sowohl des Akutkrankenhauses als auch der angegliederten Rehabilitationsklinik zur Verfügung.

Es bedarf keiner besonderen Vorabgenehmigung der Krankenkasse. Allerdings müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
- Die Patienten sind noch so schwer gesundheitlich und funktionell betroffen, dass eine Rehabilitation genauso nötig ist wie die akutmedizinische Behandlung im Krankenhaus.
- Das Alter beträgt üblicherweise mehr als 70 Jahre, wobei unter Umständen und je nach konkreter Konstellation auch jüngere Patienten behandelt werden können
- Der Gesundheitszustand und die Belastbarkeit lassen eine rehabilitative Mitbehandlung zu, wie etwa Krankengymnastik, Ergotherapie, Sprachtherapie, Neuropsychologie, etc.
- Die Patienten sind kooperativ und mitarbeitsfähig bezüglich der rehabilitativen Behandlungsaspekte.
Die Therapien sind wichtig, um neben der Genesung eine möglichst große Selbständigkeit zu erhalten oder zu erreichen. Allerdings wird bei uns niemand durch ein Programm ‚gequält‘. Die einzelnen Übungen werden durch das therapeutische Team auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Ziel ist es, einen möglichst großen Übungseffekt zu erzielen, ohne den Betroffenen dabei zu überfordern.
Die zugrundeliegenden Erkrankungen und die begleitende Rehabilitation umfassen in aller Regel einen zeitlichen Umfang von ungefähr 14 Tagen. Im Einzelfall kann das aber auch einmal variieren.

Das Reha-Zentrum prosper ist in eine gute Infrastruktur eingebunden und liegt zentral, aber dennoch in ruhiger Lage. Zwischen dem Knappschaftskrankenhaus und dem Gesundheitspark Quellenbusch wurde dieses moderne Gebäude im Januar 2004 fertig gestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Klinikbroschüre oder auf der Seiten der Neurologischen Rehabilitation.
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Dr. med. Reinhold Dux
Dr. med. Reinhold Dux
Tel.: 02041 / 15-17 00
Klinikbroschüre "Reha-Zentrum prosper"
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