Qualitätssiegel für Minimalinvasive Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Bottrop

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Knappschaftskrankenhaus Bottrop ist jetzt zertifiziertes Kompetenzzentrum für Minimalinvasie Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) verlieh der Klinik die Auszeichnung nach einer intensiven Überprüfung der Strukturen und Qualität.
Besonders positiv herausgestochen sind dabei neben der Bewertung der hervorragenden technischen Ausstattung die Ergebnisse aus der Datenerhebung zu Komplikationen bei minimalinvasiven Eingriffen. Hier liegt die Bottroper Klinik beim bundesweiten Vergleich im Spitzenbereich. Außerdem wurden die internen Ausbildungsmöglichkeiten für Chirurgen in der Facharztausbildung, die Vortragstätigkeit auf Fachkongressen sowie die regelmäßigen Informationsveranstaltungen für Patienten vom Auditor als sehr gut bewertet.
„Ich freue mich, dass wir als gesamtes chirurgisches Team für unsere tägliche Arbeit ein so positives Feedback erhalten haben und unser hoher Qualitätsanspruch durch das Zertifikat bestätigt wurde!“, zeigt sich Dr. Jörg Celesnik, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, stolz über die Auszeichnung.
Pro Jahr werden in der Chirurgie im Knappschaftskrankenhaus Bottrop über 700 Operationen in minimalinvasiver Technik vorgenommen, Tendenz steigend. „Das liegt daran, dass unsere Expertise zunehmend auch über die Stadtgrenzen Bottrops hinaus bekannt ist und wir unser Spektrum durch Operationen mit dem da Vinci-Roboter erweitert haben. Wir setzen den Roboter mittlerweile regelhaft in der Hernienchirurgie, bei Zwerchfellbrüchen sowie bei Operationen am Darm ein“, erklärt Dr. Bernhard Limper, Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Minimalinvasive Chirurgie wird auch als Schlüsselloch-Chirurgie bezeichnet. Bei dieser modernen Operationsmethode macht der Operateur anstelle eines großen Hautschnitts nur kleinste Schnitte. Die reichen aus, um spezielle Instrumente und eine Miniaturkamera in den Bauchraum einzuführen. Dies hat viele Vorteile: Die Wunde verursacht deutlich weniger Schmerzen und heilt besser, die Narben sind kleiner und der Patient kann schneller in den Alltag zurückkehren.

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v.l.  
Zentrumskoordinator und CTA Lukas Kamrath, Ltd. Oberarzt in der Chirurgie Dr. Bernhard Limper, Kfm. Direktor Stefan Grave und Chefarzt der Chirurgie Dr. Jörg Celesnik freuen sich über die bereits dritte Auszeichnung der DGAV




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