Reha-Zentrum prosper wird 10 Jahre alt!

Reha-Zentrum prosper wird 10 Jahre alt!

Tag der offenen Tür am 14.06.2014 ab 12:00 Uhr

Presseveröffentlichung | Neues von prosper | 30. Juni 2014
Presseveröffentlichung | WAZ Bottrop | 16. Juni 2014
Presseveröffentlichung | WAZ Bottrop | 13. Juni 2014

Das Reha-Zentrum prosper feiert am 14. Juni mit einem großen Tag der offenen Tür sein 10-jähriges Bestehen. Besucher und Interessierte können von 12 - 16 Uhr bei einer abwechslungsreichen Mischung aus Unterhaltung und Information die verschiedenen Therapiebereiche kennenlernen.

Das bunte Programm sieht z. B. eine Reha-Rallye vor, bei der die verschiedenen Therapeutenteams von Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und der medizinischen Bäderabteilung besucht werden können. Dabei können „Etappen-Stempel“ gesammelt werden, die bei Vollständigkeit die Teilnahme an einem Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen ermöglichen.

Das Pflegeteam der Reha-Klinik steht bereit, um auf Wunsch den Blutdruck und/oder den Blutzuckerwert der Besucher zu messen. In der großen Mehrzweckhalle zeigen Rollstuhl-Tanz-Paare ihre faszinierenden Leistungen auf Rädern. Ein Alterssimulationsanzug bringt den Besuchern die Erlebniswelt älterer Menschen nahe.

Auf die kleinen Besucher warten Aktionen wie Torwandschießen, Kinderschminken und ein großer Luftballonwettbewerb.

Informationen bieten außerdem zahlreiche Informationsstände u. a. von Selbsthilfegruppen sowie verschiedene Fachvorträge. Abgerundet wird das Programm durch eine Einradfahrer-Vorführung und die Begleitung eines Moderators und einer mobilen Band.

Weitere Informationen über das Reha-Zentrum prosper

Die Rehabilitationsklink befindet sich in unmittelbarer Nähe des Akutkrankenhauses und ist über einen Verbindungsgang mit dem Krankenhaus verbunden. Damit können neurologische Patienten von der Akutversorgung in der Neurologischen Klinik und auf der Stroke-Unit (Schlaganfallspezialeinheit) bzw. Intensivstation im Knappschaftskrankenhaus bis hin zur anschließenden neurologischen Rehabilitation aus einer Hand versorgt werden.

„Durch die Eröffnung des Reha-Zentrums am Knappschaftskrankenhaus Bottrop gelang es uns, neurologische Patienten in einer geschlossenen Behandlungskette und in enger räumlichen Nähe zur Familie zu betreuen“, erklärt Dr. med. Reinhold Dux, Chefarzt des Reha-Zentrums. Das Konzept der wohnortnahen neurologischen Rehabilitation ist im Ballungszentrum Ruhrgebiet einmalig. Sowohl bei der stationären als auch bei der ambulanten Rehabilitation kann das familiäre, berufliche und soziale Umfeld der Patienten in den Rehabilitationsprozess einbezogen werden können.

Bei der neurologischen Rehabilitation werden vor allem Patienten nach Schlaganfällen, Schädelhirnverletzungen, nach gehirnchirurgischen  Eingriffen oder Bandscheiben-Operationen, mit Parkinson-Erkrankungen oder Multipler Sklerose behandelt. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft des Dialysezentrums sind auch dialysepflichtige Patienten bestens versorgt, da keine Transportwege anfallen und auch an den Dialysetagen rehabilitative Therapien angeboten werden können.

„Unsere Therapien orientieren sich an den Leitlinien der Fachgesellschaft für Neurorehabilitation und haben darüber hinaus einen hohen Individualisierungsgrad“, erklärt Dr. Dux. Angepasst an die Anforderungen der Rehabilitanden konnte das therapeutische Angebot  in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert werden, z. B. um medizinische Trainingstherapie an Geräten, Stressbewältigungsangebote und Gruppen zur psychologischen Schmerztherapie sowie  musikunterstützte Ergotherapie für Patienten nach Schlaganfällen. Eine „Armwerkstatt“ für Patienten mit hochgradigen Armparesen wurde etabliert. Für Parkinson-Patienten konnte das Therapieangebot erweitert werden um die sog. „BIG-Therapie“ in der Physiotherapie und in der Logopädie.

Im stationären Bereich konnte erst kürzlich erfolgreich ein Sturzprophylaxe-Programm eingeführt werden mit Pflege und Mobilisation in Niedrigbetten sowie einem funkgestützten Sensor, der eine Meldung über die Klingelanlage sendet, wenn sich sturzgefährdete Patienten eigenständig mobilisieren.

Seit Bestehen der Reha-Klinik konnten zudem viele Investitionen in therapeutische Innovationen getätigt werden. Dazu gehören z. B. ein Armtrainer für Patienten mit schwerwiegenden Armlähmungen, ein modernes Laufband mit Ganganalysemöglichkeit und Körpergewichtsentlastung für schwer betroffene Schlaganfallpatienten und Patienten mit Querschnittslähmungen oder ein  Robowalk-Expandersystem zum Gangtraining. Zur Optimierung der Behandlung von Schluckstörungen wurde die sog. videoendoskopiegestützte Schluckdiagnostik etabliert. Bei Stimm- und Sprechstörungen hilft eine PC-gestützte Therapie mittels der Software Lingwave. Zur Verbesserung hochgradiger Lähmungen wird die Elektrostimulation mit Biofeedbackmöglichkeit eingesetzt. Auch die Therapie von Gesichtsfeldeinschränkungen nach Schlaganfällen konnte mit neuen technischen Möglichkeiten verbessert werden.

„Gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen formulieren wir zu Beginn der Behandlung Ziele, die wir wöchentlich überprüfen“, erklärt der Chefarzt. Zum Abschluss der Behandlung wird die Erreichung des Behandlungsziels durch die Erhebung spezifischer Scores überprüft.

Der stationäre Bereich bietet 30 Patienten in 10 behindertengerechten 2-Bett- und zehn 1-Bettzimmern Platz. Im ambulanten Bereich stehen 60 tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung. In beiden Bereichen werden jährlich rund 900 Patienten behandelt.

Das Reha-Zentrum prosper wurde Mitte 2013 erstmals als Verbundzertifizierung mit dem Knappschaftskrankenhaus Bottrop nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert.  Die Klinik ist Anfang Mai 2014 zusammen mit dem Knappschaftskrankenhaus Bottrop in die Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH überführt worden.

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