PD Dr. Guido Trenn (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I), Sabine Cittrich (Prozess- und Projektmanagement), Melanie Nathrath (Anwenderbetreuung Pflege) und Prof. Dr. Gernold Wozniak (Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie). Nicht auf dem Foto ist Herbert Schulz (Leiter der EDV-Abteilung).
Foto v. l. n. r.:
PD Dr. Guido Trenn (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I), Sabine Cittrich (Prozess- und Projektmanagement), Melanie Nathrath (Anwenderbetreuung Pflege) und Prof. Dr. Gernold Wozniak (Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie). Nicht auf dem Foto ist Herbert Schulz (Leiter der EDV-Abteilung).

Deutscher Preis für Patientensicherheit

Teilnahme durch das Knappschaftskrankenhaus

Presseveröffentlichuhng | Stadtspiegel Bottrop | 23. April 2014
Presseveröffentlichung | WAZ Bottrop | 15. April 2014

Das Knappschaftskrankenhaus Bottrop hat sich mit einem Projekt am „Deutschen Preis für Patientensicherheit“ beteiligt. Dieser Preis wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgelobt mit dem Ziel, die Sicherheitskultur im Gesundheitswesen nachhaltig zu fördern. Gesucht wurden zukunftsweisende Best-Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Dabei waren z. B. Methoden zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit ebenso gefragt wie Ideen zur Optimierung von Infrastruktur und Ablauforganisation oder Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation.

Der Preis richtet sich u. a. an Arztpraxen, Kliniken, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Gesundheitsämter, Krankenkassen sowie Vereine und Verbände aus dem Gesundheitswesen.

Das Knappschaftskrankenhaus hat sich mit einem Projekt zur Optimierung von automatisierten Daten-Interaktionen beworben. Die relevanten Daten werden dabei direkt am Patientenbett in Ipad´s oder Ipod´s eingegeben, die über ein flächendeckendes WLAN mit dem Hauptserver verbunden sind.  Der wesentliche Aspekt ist hierbei die umfassende Vernetzung dieser Patientendaten, so dass Medikations- oder Verordnungsfehler deutlich reduziert werden können, da das System erkennt, ob überhaupt die Voraussetzungen bei dem Patienten für eine bestimmte Verordnung gegeben sind. Beispielhaft seien bestimmte Medikamente genannt, die in ihrer Dosis immer der Nierenfunktion angepasst sein müssen. Natürlich kann der verordnende Arzt diese Information in den Dokumenten finden, doch erzeugt die hier dargestellte Systemvernetzung automatisch einen Warnhinweis, auf den der Arzt reagieren muss, wenn die patientenseitigen Voraussetzungen nicht erfüllt werden.

Auf dem „Kongress für Patientensicherheit“ am 03.04.2014 in Hamburg stellten sämtliche Teilnehmer ihre Projekte vor und die Jury aus den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Apotheke und Patientensicherheitsforschung übergab den ersten drei Gewinnern die Preisgelder von insgesamt 19.500 Euro.

Das Knappschaftskrankenhaus wurde auf der Basis des eingereichten Projektes in die Finalistenrunde der 8 besten Projekte gewählt. Bei der unglaublichen Konkurrenz von insgesamt 70 eingereichten Projekten waren der Projektleiter Prof. Dr. Gernold Wozniak, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, und sein Projektkollege PD Dr. Guido Trenn, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, der das Projekt in der Preisträgersitzung in Hamburg vorstellte, mit diesem Resultat sehr zufrieden. Entscheidend ist jedoch der Zugewinn an Sicherheit für die Patienten in unserem Haus durch die erreichten hohen Standards bei der Arzneimitteltherapiesicherheit, die das Knappschaftskrankenhaus seinen Patienten nun mit diesem Projekt bieten kann, das ganz wesentlich auch durch die IT-Gruppe der Knappschaft in Bochum und die IT-Spezialisten im Knappschaftkrankenhaus vorangetrieben wurde.

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