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Bundesweiter Aktionstag für Gefäßgesundheit 2013

Ex-Fußballprofi Willi „Ente“ Lippens im KK Bottrop

Die Klinik für Angiologie des Knappschaftskrankenhauses Bottrop hat am 15.06.2013 von 11:00 bis 14:00 Uhr zum dritten Aktionstag „Gefäßgesundheit“ eingeladen.

In der Klinik für Angiologie wurden an diesem Tag detaillierte Informationen zum Thema der periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und deren Risikofaktoren gegeben. Es bestand die Möglichkeit, einige Untersuchungsmethoden -auch an sich selbst- kennenzulernen. Außerdem wurde von 11:30 und um 13:00 Uhr Gefäßsport angeboten.

Um 12:15 Uhr gab ein etwa halbstündiger Vortrag von Frau Dr. Niemöller, Ltd. Oberärztin der Angiologie, das Wichtigste zu dem Thema pAVK-Verschlusskrankheiten wieder. Im Anschluss standen Fachärzte der Klinik Rede und Antwort.

Als Highlight stand der Ex-Fußball-Bundesligaprofi Willi „Ente“ Lippens für Fragen zur Verfügung. Der ehemalige Bundesliga Spieler und -Trainer ist als pAVK-Patient ein glänzendes Beispiel für einen erfreulichen Verlauf der Erkrankung.

Der bundesweite Aktionstag Gefäßgesundheit wird von der Initiative gegen pAVK und der DGA (Deutsche Gesellschaft für Angiologie e.V.) in Kooperation mit der Deutschen Gefäßliga im Rahmen der Aufklärungskampagne „Verschlusssache pAVK“ initiiert. An diesem Tag finden in rund 30 Städten zeitgleich Informationsveranstaltungen zur pAVK statt. Ziel ist, die Bevölkerung über die gefährliche Durchblutungsstörung und ihre Risikofaktoren und Therapieoptionen aufzuklären.

Hintergrundinformationen zur Klinik für klinische und interventionelle Angiologie des Knappschaftskrankenhauses: In der Abteilung mit 30 Betten werden jährlich ca. 900 Patienten stationär behandelt und etwa 600 Eingriffe mit den verschiedensten Kathetertechniken durchgeführt. In der knappschaftlichen und in der Privat-Ambulanz werden 6.500 Patienten-Arztkontakte zur optimierten Gefäßbehandlung genutzt. Die Abteilung wird von Dr. med. Jürgen Ranft geleitet.

Hintergrundinformationen zur pAVK: In Deutschland leiden 4,5 Millionen Menschen an pAVK, oft ohne davon zu wissen. PAVK kann weitreichende Folgen haben, wenn die Betroffenen nicht behandelt werden: In Deutschland werden jährlich etwa 60.000 Amputationen wegen pAVK, oft in Ver-bindung mit Diabetes mellitus, vorgenommen. 75 Prozent der pAVK-Patienten sterben an Herzinfarkt und Schlaganfall (getABI-Studie). PAVK fristet in der öffentlichen Wahrnehmung, der ärztlichen Diagnostik und im Informationsangebot des Gesundheitswesens leider noch ein Schatten dasein.

Pressemitteilung mittendrin, 15.06.2013
Pressemitteilung mittendrin, 15.06.2013
Pressemitteilung Stadtspiegel, 15.06.2013
Pressemitteilung Stadtspiegel, 15.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 15.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 15.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 15.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 15.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 17.06.2013
Pressemitteilung WAZ, 17.06.2013

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