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Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

Klinik für Innere Medizin I erneut von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert

WAZ_DDG
Pressemitteilung WAZ, 14.11.2013

Die diabetologische Abteilung der Klinik für Innere Medizin I wurde erneut von der DDG als „Diabetologikum, mit einem diabetesspezifischen Qualitätsmanagement“ ausgezeichnet. Seit 2005 vergibt die DDG diese Zertifizierung für Diabetes-Behandlungseinrichtungen in Klinik und Praxis. Bislang tragen deutschlandweit 77 Einrichtungen das Zertifikat „Diabetologikum“.
Die DDG unterscheidet zwei Stufen: Die Stufe 1 ist als „Basisanerkennung DDG“ und die Stufe 2 als „Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“ ausgewiesen. Oberarzt Dr. med. Reinhard Welp erläutert: „Die Zertifizierung der DDG zeigt uns und unseren Patienten, dass unsere Versorgung in allen Bereichen - Diagnostik, Beratung, Schulung und Behandlung - den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für unser interdisziplinäres Team eine Annerkennung für die täglich zu leistende Arbeit.“

Diabetes  ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Mehr als sieben Millionen Menschen sind betroffen und profitieren von einer fachübergreifenden Behandlung in spezialisierten Praxen, Kliniken oder Zentren. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen und damit eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit Diabetes und Diabetesfolgekrankheiten sichern.

WELPDiabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit unterschiedlichen Ausprägungen. Man unterscheidet Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Vor allem die Zahl der Menschen mit Diabetes Typ 2 steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung verursacht häufig zunächst nur wenige Beschwerden, bleibt unbemerkt und führt unbehandelt für die Betroffenen zu ernsten Folgeerkrankungen. Ein erhöhter Blutzucker schädigt vor allem die großen und kleinen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen.  Durch gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden.

Besonderes Risiko für die Entstehung der Zuckerkrankheit ist das Übergewicht. Es gibt immer mehr jüngere fettleibige Menschen. Adipositas erschwert aber auch die Behandlung des Diabetes erheblich.Daher kooperiert das Diabeteszentrum eng mit dem Gesundheitspark Quellenbusch und führt ein recht erfolgreiches Ernährungsprogramm zur Gewichtsreduktion durch. Ab Januar 2014 gibt es in Zusammenarbeit mit der Universität Magdeburg eine Inhaltserweiterung, die wissenschaftlich begleitet wird und schon jetzt neugierig macht. Davon erhofft sich das Diabetesteam eine weitere Verbesserung der Ergebnisse bei der Gewichtsabnahme. Bleibt zu hoffen, dass gerade zum Jahresanfang viele Übergewichtige, seien es Diabetiker oder nicht, ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen und mitmachen.

Für Rückfragen und Terminabsprachen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diabeteszentrums
unter 02041 / 15-4161 gern zur Verfügung.

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