Klinik für Klinische und Interventionelle Angiologie
KLINIK FÜR KLINISCHE UND INTERVENTION. ANGIOLOGIE
Chefarzt
Dr.med. Jürgen Ranft
Fachbereiche
In der Abteilung mit 30 Betten werden jährlich ca. 900 Patienten stationär behandelt und etwa 600 Eingriffe mit den verschiedensten Kathetertechniken durchgeführt. In der knappschaftlichen und in der Privat-Ambulanz werden 6.500 Patienten-Arztkontakte zur optimierten Gefäßbehandlung genutzt. Die Abteilung wird von Dr. med. Jürgen Ranft geleitet. Sowohl in der Spezialambulanz als auch auf der angiologischen Station arbeiten ausschließlich Fachärzte für Innere Medizin mit besonderen Erfahrungen auf dem Gebiet der Gefäßmedizin/Angiologie. Speziell geschulte Pflegekräfte sorgen für die Betreuung der Patienten. Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen der Arterien, Kapillaren, Venen und Lymphgefäße sowie von Gefäßmissbildungen sind unser Fachgebiet. Die optimierte Behandlung von Patienten mit akuter Phlebothrombose, Lungenembolie, amputationsbedrohtem Bein oder diabetischem Fuß ist vorrangig unser Ziel.
Von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft anerkannte ambulante und stationäre Fußbehandlungseinrichtung Am 20. Juni 2006 erhielt die Klinik die Anerkennung als ambulante und stationäre Fußbehandlungseinrichtung nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Weitere Informationen zum Thema Diabetes finden Sie auch auf der Homepage unserer diabetologisch-ernährungsmedizinschen Ambulanz.
Diagnostik Sämtliche klinischen und apparativen Untersuchungsverfahren zur Beurteilung des Aussehens und Funktion der Gefäße in sämtlichen Körperregionen werden durchgeführt. Dies umfasst alle doppler- und farbduplex-sonographischen Verfahren incl. 3D-Ultraschall und cerebraler Emboliedetektion. Außerdem führen wir nichtbildgebende Verfahren zur Funktionsprüfung arterieller und venöser Gefäße wie die Venenverschlussplethysmografie und Phlebodynamometrie durch. Zur Beurteilung der Mikrozirkulation verfügen wir über Verfahren wie die Kapillarmikroskopie, die transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung und die Laser-Doppler-Fluxmetrie.
Klinische und apparative Untersuchungsverfahren
Therapie Zur Therapie der arteriellen Verschlußkrankheit wird ein breites Spektrum nichtoperativer Therapieverfahren eingesetzt. Stenose- und Verschlussprozesse in sämtlichen Gefäßterritorien können mittels percutaner transluminaler Angioplastie (PTA) unter Einbeziehung lokaler Lyseverfahren sowie weiterer Spezialtechniken (z.B. Aspirationstechniken, Hydrolyse) und durch Einbringung von Gefäßgittern (Stents) und Intravascularprothesen behandelt werden. Es stehen sämtliche medikamentös-konservative Therapie-verfahren sowie verschiedene Formen der Lyse- und Antikoagulantientherapie sowie Therapieverfahren mit durchblutungsfördernden Medikamenten zur Verfügung. Ebenso werden immunmodulatorische Verfahren zur Therapie von Gefäßentzündungen angewendet. Zur Lokaltherapie bei arteriellen, venösen und lymphatischen Erkrankungen kommen spezielle Verbandstechniken und physikalische Maßnahmen zur Anwendung. In Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgischen Klinik unseres Hauses werden praktisch alle wesentlichen Therapieverfahren für Gefäßkrankheiten eingesetzt - somit ist eine umfassende Betreuung aller Gefäßpatienten möglich.
Nichtoperative Therapieverfahren
Arbeitsschwerpunkte
Katheterinterventionen
Duplexsonographie
Mikrozirkulation
Sklerosierungs- und Lysetechniken bei Venenerkrankungen
Im ambulanten Bereich werden verschiedene Verödungstechniken bei Venenerkrankungen eingesetzt.